Mittwoch, 30. August 2017

AUGUST Rückblick / Vorschau



Mein Monatsrückblick *August*

und 

meine Monatsvorschau *September*



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Meine gelesenen Bücher im Monat August


- Per Sander *Keine Leiche, kein Problem* -


- Stephan Harbort *Das Hannibal-Syndrom* -


- Sebastian Cohen *Ohne Ausweg* -


- Karen Dionne *Die Moortochter* -


- Marlies Folkens *Inseltochter* -


- LS Hawker *Grausames Erbe* -


- Lisa Stromme *Das Erdbeermädchen* -


- Emma Garnier *Grandhotel Angst* -


- Meredith Winter *Blutpsalm* -


- Renate Eckert *Brunnenkind* -


- Susanne Ptak *Mord in Ditzum* -


- James Grippando *Vor der Wahrheit* -


- Stefan Wollschläger *Friesenkunst* -


- Jens Henrik Jensen *OXEN-Das erste Opfer* -


(¯`·._.·[ 4 Krimis ]·._.·´¯)

(¯`·._.·[ 3 Thriller ]·._.·´¯)

(¯`·._.·[3 Histo-Romane ]·._.·´¯)

(¯`·._.·[ 2 Romane ]·._.·´¯)

(¯`·._.·[ 1 Psycho-Thriller ]·._.·´¯)

(¯`·._.·[ 1 Sachbuch ]·._.·´¯)


Insgesamt habe ich 14 Bücher gelesen mit 4.520 Seiten


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Highlight & Enttäuschung & Bewegend


- Highlight -

Ich bin ja nicht sooo die Leserin von historischen Romanen oder historischen Krimis, aber diesen Monat hat mich

*Grandhotel Angst* von Emma Garnier

extrem begeistert. Ein Roman mit gruseligen Elementen und den hervorragenden Beschreibungen des Grandhotel Angst, welches wirklich existiert hat. Diese Bilder, die beim Lesen entstanden sind, haben mich vollkommen in seinen Bann gezogen.



- Enttäuschung -

So richtig als Enttäuschung würde ich es nicht ansehen, aber ich hatte mir ein bisschen mehr von

*Die Moortochter* von Karen Dionne

versprochen. Mir blieben etwas die Spannung und die Thrillerelemente auf der Strecke, da ziemlich viel vom alten Leben der Protagonistin erzählt wurde und es dadurch fast als Abenteuerroman daherkam.



- Bewegend -

Sehr bewegt hat mich diesen Monat der neue Roman 

*Brunnenkind* von Renate Eckert

da hier eine junge Frau in Sekunden ihr bisheriges Leben in Frage stellt. Sie erfährt das sie adoptiert wurde und nichts ist mehr so wie es einmal war. Sie macht sich auf die Reise in die Vergangenheit und versucht ihre wahren, echten Wurzeln zu finden.



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Neue hinzugekommene Bücher

Ööööööööööhm, die traue ich mich hier nicht einzutragen, sind zu viele. *hahaha*



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Meine Buch-Vorschau auf den Monat *August* von der WuLi


01.09.
- Arne Dahl *Sechs mal zwei -



01.09.
- Oistein Borge *Kreuzschnitte*
(schon bei mir)



11.09.
- Brigitte Riebe *Marlene´s Geheimnis* -
(schon gelesen)


18.09.
- Yrsa Sigurdardóttir *SOG* -



18.09.
- Lucinda Riley *Der verbotene Liebesbrief* -



26.09.
- James Holin *Tod in Deauville* -



29.09.
- Lesley Pearse *Das Mädchen aus Sommerset* -



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Freitag, 25. August 2017

Friesenkunst - Stefan Wollschläger



* Friesenkunst *

von

~ Stefan Wollschläger ~


Krimi
Band 1 der Diederike Dirk´s Reihe
284 Seiten
erschienen
am 09. März 2016
im CreateSpace Independent Publishing Platform




Kurz zur Geschichte
(lt. Autorenseite)

Bei einer Meerbude wird die Leiche eines Malers aus Bensersiel entdeckt. Das Einzige, was er bei sich hat, ist eine Eintrittskarte der Kunsthalle Emden. Hauptkommissarin Diederike Dirks verfolgt mehrere Spuren, aber je tiefer sie gräbt, desto unklarer wird das Motiv für den sehr professionell ausgeführten Mord. Etwas Ablenkung findet sie bei ihrer alten Schulfreundin Iba Gerdes, die sich nach der Trennung von ihrem untreuen Ehemann eine Auszeit in Dornum nimmt. Allerdings bleibt Iba nicht lange Single. Doch ist ihr neuer Freund wirklich ein Traumprinz? Plötzlich stößt Dirks auf eine heiße Spur, und die Ereignisse überschlagen sich



Meine Meinung
Interessant an diesem Krimi fand ich, das der Fall in der Kunstszene angesiedelt ist und dass das beschriebene Bild um das es hauptsächlich geht, die blauen Fohlen, wirklich existiert. So bekam man neben der Grundgeschichte noch interessante Information dazu. 
Was mich etwas störte war, das alle Charaktere etwas blass blieben und ich keinen richtigen Draht zu ihnen aufbauen konnte. Ich schätze mal, das es daran gelegen hat, das man die Hauptprotagonistin fast nur beim Nachnamen nannte, das hat sie für mich etwas unpersönlich wirken lassen. Und ein paar Sätze mehr aus der Gefühls- oder Gedankenwelt der Personen, hätte der Story auch gut getan. An dieser Thematik könnte der Autor noch etwas feilen.
Ansonsten ein solider, spannender Krimi, der keine großen Action-Szenen braucht und der nicht brutal daherkommen muss, um mich gut zu unterhalten. Ungewöhnlich gut ist Stefan Wollschläger das Ende geglückt, denn mit dieser Auflösung hatte ich so gar nicht gerechnet. Der Verdacht wurde erst hierhin und dann dorthin gelenkt, aber so ganz schlüssig kam mir das alles nicht vor und ich dachte mir so beim Lesen, da muss noch eine richtige Überraschung kommen und so kam es dann auch. 



Fazit
Ein Krimi den man entspannt im Strandkorb in Ostfriesland an einem Nachmittag lesen kann. Einfache, spannende und schnörkellose Unterhaltung.



~ Interessanter Link ~

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Brunnenkind - Renate Eckert



** Brunnenkind **

von 

~~ Renate Eckert ~~




Roman
280 Seiten
erscheint
am 25. August 2017
im MAINBOOK Verlag




Kurz zur Geschichte
(lt. Verlagsseite)
Was geschieht, wenn du mitten im Leben stehst und über Nacht deine Identität verlierst?
Sie ist jung. Sie ist stark – und ihr Leben zersplittert von einer Sekunde auf die andere in tausend Teile. Als ihr Vater einen Unfall hat, erfährt Ilka, dass sie adoptiert wurde und alles, was sie geglaubt hatte, eine Lüge war. Von da an hat sie nur noch ein Ziel: die Wahrheit herauszufinden.
Die Spur führt sie nach Bad Kissingen und zur einflussreichen Familie von Hohenbach. Bald beschleicht sie das Gefühl, das mit dieser Familie etwas überhaupt nicht stimmt. Mit Hilfe des charismatischen Arztes Dr. Paul Lindwasser setzt sie Stein auf Stein. Bis jemand versucht, sie umzubringen. Die junge Frau begreift, dass sie sich nur noch auf sich selbst verlassen kann. Auf ihrer gefährlichen Suche hat sie nur eine Waffe: ihren Mut und den unbedingten Willen, ihr Leben zu rekonstruieren.




Meine Meinung
Ein Jahr musste ich auf das neue Buch von Renate Eckert warten und ich kann sagen, es hat sich auf alle Fälle gelohnt. Gut Ding will Weile haben, diese Devise trifft auf diesen Roman zu 100% zu.
Der Prolog entführt uns kurz in das Jahr 1934, ehe das erste Kapitel dann im Jahr 2016 ansetzt. Aber keine Angst, der Bogen der Geschichte spannt sich dann vom Früher bis ins Heute sehr logisch und aufschlussreich. Diese Verbindung ist der Autorin sehr gut gelungen. Die Personen sind alle so angelegt, das selbst die, die eine Nebenrolle habe, gut und detailliert vorstellbar sind. Natürlich kommt man der Hauptprotagonistin Ilka Maurer sehr nah, denn sie teilt mit dem Leser intensiv ihre Gedanken- und Gefühlswelt, die durch den Brief mit der erwähnten Adoption, natürlich ins Schwanken gerät. Wie kann man auch nach 27 Jahren auf einmal vor vollendete Tatsachen gestellt werden und niemand kann einem einen Hinweis zur Vergangenheit mitteilen? Diese Suche, nach ihrer Herkunft, treibt Ilka nach Bad Kissingen und auch in die Arme einer neuen Liebe. Diese innere Zerrissenheit und die Ungewissheit hat Renate Eckert sehr gekonnt in Worte gefasst. Der Schreibstil, wie schon bei "Novemberfeuer" ist wieder sehr klar, fein, stilsicher und genau auf den Punkt, ohne viel Drumherum. Das mag ich sehr an ihren Büchern. Mit einigen spannenden Vorkommnissen, schleicht sich auch so leicht eine kleine Krimigeschichte ein, die sich aber sehr gut an den Rest der Story anpasst. Auch die Liebesszenen sind nie plump oder übertrieben, sondern genau so, wie es hätte wirklich sein können. Beeindruckt haben mich auch die Beschreibungen der Örtlichkeiten von Bad Kissingen und der Judenfriedhof. Bis zu diesem Buch war mir die Schönheit dieser Stadt gar nicht richtig bewusst. 
Ich bin wirklich froh, das sich Frau Eckert die Zeit genommen hat um diese Geschichte entstehen zu lassen, das merkt man an jedem Satz und sie hat mir somit wunderbare Lesestunden bereitet.




Fazit
Ein Roman, der sich wunderbar lesen lässt und der die Vielfalt der Gefühlswelt auf und ab fährt. Neben Liebe, Freundschaft, Vertrauen und einem Neubeginn, trifft man aber auch auf Neid, Missgunst, Enttäuschung und eine schwierige, geschichtliche Vergangenheit. 
Zudem machen die herrlichen Beschreibungen von Bad Kissingen Lust auf einen Tagesausflug in diese tolle, kleine Stadt.



~ Interessante Link´s ~

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Donnerstag, 24. August 2017

Vor der Wahrheit - James Grippando




** Vor der Wahrheit **

von

~~ James Grippando ~~


Thriller
Band 13 der Jack Swyteck-Reihe
448 Seiten
erschienen 
am 12. Juni 2017
im
Verlag HARPER COLLINS




Kurz zum Inhalt
(lt. Verlagsseite)
Strafverteidiger Jack Swyteck ist in Florida bekannt als Experte für die schwierigsten Fälle aus dem Todestrakt. Auch Dylan Reeves ist einer von ihnen: eine 17-Jährige wird vermisst und ihre letzten Spuren finden sich in Reeves' Auto. Doch dann wird Swyteck von der Mutter der Vermissten kontaktiert, die behauptet, ihre Tochter habe sie angerufen. Jack bleiben nun 30 Tage um die Vollstreckung des Todesurteils zu verhindern.



Meine Meinung
Dies ist zwar der 13. Band aus der Jack Swyteck-Reihe, aber das habe ich erst beim Lesen der Danksagung mitbekommen, also kann man diesen Thriller zu 100% auch als "Stand Alone" lesen.
Ich bin ja sonst nicht so die Gerichtsthriller-Leserin, aber hier hat mich sofort der Klappentext angesprochen und ich muss gestehen, ich wurde restlos überzeugt und ich werde versuchen nach und nach auch die vorherigen Bände zu lesen. Eine spannend verpackte Geschichte, die mich noch länger beschäftigen wird, denn hier wird gnadenlos aufgezeigt, wie schwer es ist, aus der Todeszelle heraus, seine Unschuld beweisen zu müssen. So ergeht es auch Dylan Reeves, der Sashi Burgette, angeblich, entführt und ermordet haben soll, doch die Leiche wurde bisher nicht gefunden. Ihm wird der Prozess gemacht und er landet im Trakt der Todeszellen, wo er während der Story von der vorletzten Zelle in die letzte vorrutscht. Der Bewohner dieser Zelle ist der Nächste dem das Todesurteil droht. Wenn, ja wenn nicht der Strafverteidiger Jack Swyteck und sein Team es schaffen, Dylan´s Unschuld zu beweisen. Die ganzen Gerichtsszenen, die den größten Teil der Story einnehmen ist James Grippando sehr strategisch, klar, deutlich und verständlich vorgegangen. Man merkt das der Autor selbst 12 Jahre als Strafverteidiger gearbeitet hat, denn ich spürte beim Lesen das der Mann sehr genau weiß, wovon er schreibt. Man hatte Einblicke hinter die Kulissen und oftmals das Gefühl selbst mit im Gerichtssaal zu sitzen bei den Anhörungen und Vernehmungen. Hier wurden alle Wege aufgezeichnet und alle Rechte die zum Ausschöpfen herangezogen werden können, um das Todesurteil aufzuheben, oder zumindest vorerst zu verschieben, bis neue Beweise vorliegen.  Das hat mich wirklich begeistert. Als Hintergrund der Geschichte versucht der Autor mich jedesmal wieder hinter´s Licht zu führen. Irgendwann hatte ich selbst keine Ahnung mehr, wer mich nun anlog und wer die Wahrheit sagte. Ein reines Verwirrspiel wer Täter und wer Opfer ist. Eine Tat die weite Kreise gezogen hat, eine Familie zerstört hat und die Eltern tragen die Ungewissheit, was nun mit Sashi geschehen ist, auf den Schultern der beiden anderen Kinder aus und versuchen sich gegenseitig das Leben mit Schuldzuweisungen zu erschweren. 


Fazit
Echte Spannung bis zur allerletzten Seite, denn durch die strategisch an den richtigen Stellen eingesetzten Lügen und Wendungen, gelingt es James Grippando mich bis zum Ende im Unklaren zu lassen, wer nun schuldig ist, wer unschuldig ist, oder ob überhaupt eine Person Schuld hat.




~ Interessante Link`s ~

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Montag, 21. August 2017

Mord in Ditzum - Susanne Ptak





** Mord in Ditzum **

von


~~ Susanne Ptak ~~



Ostfriesland-Krimi
Band 5
200 Seiten
erschienen
am
11. August 2017
im
KLARANT Verlag




Kurz zur Geschichte
(lt. Verlagsseite)
Grauenhaftes erschüttert die sommerliche Idylle des ostfriesischen Fischerdorfs Ditzum. Am Ufer wird die Leiche einer Frau entdeckt – das blonde Haar verfärbt vom Blut. Theda Borchers ist sich sicher: Es handelt sich bei der Toten um ihre Nichte Famke aus Ditzum. Doch die ist offiziell vor zwölf Jahren als vierzehnjähriges Mädchen bei einem Unfall ums Leben gekommen… Was ist damals wirklich geschehen? Das ganze Dorf scheint sich gegen die Ermittlungen zu sperren, düstere Geheimnisse liegen in der Luft, aber alle halten dicht. Verzweifelt bittet Theda ihre Freundin Dr. Josefine Brenner um Hilfe, und sofort macht sich die Rechtsmedizinerin im Ruhestand auf nach Ostfriesland. Mit ihren unorthodoxen Ermittlungsmethoden geht Josefine der Sache gemeinsam mit der hiesigen Polizei auf die Spur. Nach und nach fördern die Ermittler eine ganze Serie an Verbrechen zutage, als der Täter erneut zuschlägt.



Meine Meinung
Dies ist Band 5 der Josefine Brenner-Reihe und ich finde, man kann dieses Buch auch unabhängig von den vorherigen Bänden lesen, denn die Personen werden alle kurz in den jeweiligen Zusammenhängen vorgestellt. Susanne Ptak hat hier einen rasanten Ostfrieslandkrimi geschrieben, der einem wenig Zeit zum Atmen lässt. Kaum eine Seite wo Langeweile aufkommt, das treibt die Story extrem voran und lässt, zum Glück, keine unnötigen und belanglosen Sätze entstehen. Die Protagonisten, und ich finde es sind sehr viele die in der Geschichte vorkommen, sind alle auf ihre eigene Art liebenswert und der Plot um den Kriminalfall fand ich sehr spannend. Bis zum Ende hin wurde meine Meinung, wer denn nun der Täter sei, immer wieder durch raffinierte Wendungen über den Haufen geworfen. So etwas macht für mich einen lesenswerten Krimi aus.



Fazit
Wer Ostfrieslandkrimis liebt sollte sich die Reihe um Dr. Josefine Brenner, Rechtsmedizinerin im Ruhestand, unbedingt einmal näher anschauen. 




~ Interessante Link´s ~

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Samstag, 19. August 2017

Blutpsalm - Meredith Winter



** Blutpsalm **

von


~~ Meredith Winter ~~



Ladythriller
208 Seiten
erschienen
am
02. August 2017
im
SOMMERBURG - Verlag



Kurz zum Inhalt
(lt. Verlagsseite)
Sommerburg – eine verschlafene 800 Seelengemeinde, irgendwo im Norden Deutschlands. Ein Dorf, dessen Bewohner so akkurat und tadellos wie aus einer Reklame zu sein scheinen. Bis zu dem Tag, an dem eine brutale Mordserie den Ort erschüttert und Jonathan, der junge Pastor, sich in eine Prostituierte verliebt. Während die männlichen Bewohner nach und nach tot mit einem Fleischermesser in der Brust aufgefunden werden, zeigen die Einwohner allmählich ihr wahres Gesicht. Und auch Jonathan muss vor seiner Gemeinde zugeben, dass er bei Weitem nicht so fromm ist, wie alle bisher geglaubt haben. 



Meine Meinung
Dies war mein erster Ladythriller und ich kann sagen, das ich sehr überrascht war und mich kurzweilig unterhalten gefühlt habe. Die 208 Seiten waren für mich schnell durchzulesen, zudem haben einige Cliffhanger an den Kapitelenden, die Geschichte sehr gut vorangetrieben. Schreibstil, Cover und der Verlauf der Story passen gut zusammen.
Aber trotz einiger, spannenden Krimiszenen, steht die Liebesgeschichte von Pastor Jonathan und der Prostituierten Marlene im Vordergrund. Etwas gestört hat mich nur, das Beide oft zu zickig waren und sich dann nicht mehr wie Erwachsene, sondern eher wie Teenager verhalten haben. Das Verhalten könnte man aber auch auf die Vorgeschichte der beiden Hauptprotagonisten beziehen, denn beider Leben war nicht einfach bis zu dem Zeitpunkt, als sie sich durch ein dummes Missverständnis, über den Weg liefen. Am besten gefallen haben mir die Abschnitte in denen es um die psychisch kranke Kathrin ging, die nicht ohne zu sein scheint. Hier hätte man noch tiefer in ihre Gedankenwelt eintauchen können. 
Ab etwa der Mitte der Geschichte war klar, wer die Männer des Dorfes umgebracht hatte. Das hat aber der Spannung keinen Abbruch getan, denn damit war noch kein Dorffrieden wieder hergestellt. 


Fazit
Mein erster Thriller, mit einer gehörigen Portion Liebe, Erotik und einer ungewöhlichen Beziehung zwischen Pastor und Nutte. Lesenswert, aber an manchen Stellen hätte die Autorin etwas tiefgründiger und eindringlicher sein können. Wer gerne Bücher liest, die Spannung und Erotik vereinen, der sollte mit dieser Geschichte gut unterhalten sein.




~ Interessante Link ~

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Freitag, 18. August 2017

Grandhotel Angst - Emma Garnier




** Grandhotel Angst **

von

~~ Emma Garnier ~~


Historischer Krimi
320 Seiten
erschienen
am 14. August 2017
im PENGUIN - Verlag



Informationen zum Hotel
Zu Beginn des Buches sind auf der Innenseite Bilder des Hotels im Heute und Damals abgedruckt, denn das Hotel gab es wirklich. Die Autorin, Emma Garnier, wohnte während eines Urlaubs direkt nebenan und war sofort fasziniert von diesem Gebäude. Sie begann zu recherchieren und war so begeistert, das sie unbedingt eine Geschichte darüber schreiben wollte und so entstand dieser wundervolle Roman. 




Kurz zum Inhalt
(lt. Verlagsseite)
Italien, März 1899. Die junge Nell reist mit ihrem Mann Oliver an die ligurische Küste, um in Bordighera ihre Flitterwochen zu verbringen. Das Paar logiert im luxuriösen Grandhotel Angst. Nell ist von dem großartigen Gebäude, dem exotischen Hotelpark und dem Blick aufs funkelnde Meer fasziniert. Doch zu ihrer Überraschung kennt Oliver nicht nur bereits das Personal und einige Gäste, sie scheinen auch Geheimnisse zu teilen. Als ein Hotelgast überraschend verstirbt, beginnt Nell, nachzuforschen. Und stößt auf eine Geschichte von Schuld und Verrat – und auf eine unheimliche Legende, die sie in ihren Bann zieht. Bis sie plötzlich selbst im Verdacht steht, ein Verbrechen begangen zu haben.




Meine Meinung
Diesen Roman habe ich von einem Tag auf den anderen gelesen, denn ich war sofort von diesem Ambiente des Grandhotels fasziniert. Eine wundervolle Kulisse für einen historischen Roman. Allein schon die Beschreibungen wie es dort ausgesehen hat sind gut vorstellbar. Weißer Marmor, Säulen und hohe Decken, zudem stuckverzierte Bögen und eine elegante, breite, mondäne Treppe in die oberen Stockwerke. Beim Lesen spürte ich richtig das Flair der alten, prachtvollen Zeit und ich hörte die Wellen sich an den Felsen brechen. Die Autorin kann hervorragend Orte, Landschaften und Charaktereigenschaften beschreiben, so das man vollkommen gefangen genommen wird. 
Als Hauptprotagonistin begleitet man Eleonore Dickinson, kurz auch Nell genannt, durch die Geschichte. Nach ihrer überstürzten Hochzeit mit dem Kunsthändler Oliver verbringen sie ihre Flitterwochen im Grandhotel Angst in Bordighera, Italien. Doch kaum angekommen verhält sich Oliver Nell gegenüber verschlossen und verstrickt sind in Widersprüche, so das Nell immer mehr ein ungutes und beklemmendes Gefühl bekommt, ob sie das richtige getan hat. Eines morgens liegt Oliver im Hotelbett, ist mit Blut überströmt und Nell hält ein Messer in der Hand mit einer blutigen Klinge. Ab diesem Zeitpunkt ist nichts mehr wie es war und Nell muss sich entscheiden, wem sie glauben und vertrauen kann und wem nicht. Doch das ist nicht so einfach, in einem fremden Land, dessen Sprache sie nicht spricht und wo sie niemanden kennt. Hinzu kommt der Gruselfaktor, wenn über die vorherige Besitzerin des Grundstücks gesprochen wird, auf dem das Hotel nun steht. Diese soll nachts durch das Hotel streifen und Angst verbreiten, nachdem sie ihren Grund und Boden nicht freiwillig verkaufen wollte und so dem Grundstein des Hotelbaus um Wege stand. Das Ende hat mir sehr gut gefallen und lässt mir als Leserin den gedanklichen Freiraum wie es mit Nell weitergehen könnte. 



Fazit
Ein historisch spannend geschriebener Krimi, mit einigen Gruselelementen die sich mit dem Rest der Geschichte gut verbunden haben. Mir hat das Buch außerordentlich gut gefallen, vor allem das Hotel Angst hat es mir angetan und mich restlos fasziniert.




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~ Interessante Link´s ~


klick ---> Emma Garnier - Seite der Autorin <--- klick


klick ---> Bordighera - Wikipedia <--- klick




~ Buchtrailer ~